Am 27. Dezember 2022 alarmierte uns die Integrierte Regionalleitstelle Schaumburg / Nienburg aufgrund eines Feuers im Zimmer.
Die Feuerwehr Bad Nenndorf war zu diesem Zeitpunkt bereits vor Ort und bestätigte das Feuer. Um genügend Einsatzkräfte vor Ort zu haben, wurde der Löschzug Nord nachalarmiert.
Bei unserer Ankunft war das Feuer bereits gelöscht und der Rauch wurde mit Hilfe eines Hochleistungslüfters aus dem Haus gedrückt. Die Anwohner, die sich bereits aus dem Haus nach draußen begeben hatten, konnten anschließend wieder in ihre Wohnungen. Lediglich die Person, die sich direkt in der Brandwohnung aufgehalten hatte, wurde durch den Rettungsdienst versorgt und in ein Krankenhaus gebracht.
Die Brandwohnung wurde von der Polizei beschlagnahmt.
Am 22. November 2022 alarmierte uns die Integrierte Regionalleitstelle Schaumburg / Nienburg aufgrund einer Rauchentwicklung im Gebäude.
Im Keller eines Mehrfamilienhauses brannten auf einem alten Herd Gegenstände und das Gebäude war verqualmt.
Die Anwohner hatten sich bereits aus dem Haus nach draußen begeben, lediglich Tiere der Bewohner waren noch in den Wohnungen.
Wir entfernten die verschmorten Gegenstände, belüfteten anschließend das Haus mit dem Hochleistungslüfter und klemmten den Herd von der Anschlussdose ab.
Im Einsatz waren die Feuerwehren der zukünftigen „Feuerwehr Nord“ (Hohnhorst, Haste, Helsinghausen-Kreuzriehe), die Feuerwehr Bad Nenndorf, der Gemeindebrandmeister und der 1. stellv. Gemeindebrandmeister, sowie der Rettungsdienst vom DRK und die Polizei.
Am 21. November 2022 alarmierte uns die Integrierte Regionalleitstelle Schaumburg / Nienburg aufgrund von auslaufenden Betriebsstoffen alarmiert.
Nach einem Verkehrsunfall verlor ein Traktor Betriebsstoffe.
Zur Begutachtung wurde die Untere Wasserbehörde nachalarmiert.
Der Traktor wurde mit Hilfe eines Greifzuges von uns wieder aufgerichtet. Anschließend wurde das betroffene Erdreich durch den Verursacher ausgekoffert.
Im Einsatz waren die Feuerwehren der zukünftigen „Feuerwehr Nord“ (Hohnhorst, Haste, Helsinghausen-Kreuzriehe), sowie die Polizei und die Untere Wasserbehörde.
Am 04. Oktober 2022 alarmierte uns die Integrierte Regionalleitstelle Schaumburg / Nienburg aufgrund eines Verkehrsunfalls.
Ein Auto sendete einen E-Call ab. Da durch die E-Call-Zentrale des Herstellers im PKW keine Person ansprechbar war, ging eine Meldung an die Leitstelle, welche uns alarmierte.
Vor Ort konnten wir jedoch kein Auto vorfinden. Nur ein paar Platikteile von einem PKW lagen auf einer Stelle am Straßenrand.
Nachdem auch die Polizei vor Ort eintraf, klärte sich die Situation. Der Unfall fand schon früher in der Nacht statt und wurde durch die Polizei abgearbeitet, der PKW wurde abgeschleppt. Leider funkte der E-Call des Fahrzeugs jedoch weiterhin den Unfall zur E-Call-Zentrale, welcher dann der Feuerwehr gemeldet wurde.
Beim gestrigen Übungsdienst haben mit unseren neuen Fahrzeugen ein Verfahren geübt, was man bei langgezogenen Vegetationsbränden einsetzen kann.
Hierfür bot sich ein Stoppelfeld an, da sich dort das Feuer ausbreitet, es für uns aber dennoch beherrschbar bleibt.
Beim Pump & Roll-Betrieb des Fahrzeugs geht es darum, einen Feuersaum an z.B. einem Feldrand möglichst zügig abzulöschen. Während des Pump & Roll wird das Fahrzeug von einem Maschinisten gefahren. Gleichzeitig wird von ihm die laufende Pumpe bedient. Von außen wird die Aktion durch einen Einweiser überwacht. Vor und hinter dem Fahrzeug laufen seitlich Trupps mit D-Schläuchen und löschen das Feuer. Hierzu diente unser HLF mit 2000 Litern Löschwasser als Löschfahrzeug.
Das LF (welches auch für den Pump & Roll-Betrieb ausgelegt ist) stand am Feldrand zur Absicherung bereit und wir hatten so noch 3000 Liter Wasser als zusätzliche Sicherheit.
Danke an Cord Lattwesen, der uns das Stoppelfeld für die Übung überlassen hatte.
Am 23. Juli 2022 alarmierte uns die Integrierte Regionalleitstelle Schaumburg / Nienburg aufgrund eines Flächenbrandes.
Da die Feuerwehr Haste mit vielen aktiven Kameraden zu einem Ausflug waren und damit zum Großteil nicht einsatzbereit waren, unterstützte der gesamte Löschzug Nord bei dem Einsatz.
Vor Ort brannten ca. 30 m² Böschung. Zum Glück stand auf dem benachbarten Acker Mais. Bei einem Kornfeld hätte sich das Feuer vermutlich schnell auf das Feld ausgeweitet. Es wurde ein Schnellangriffsschlauch zum Löschen und Abkühlen vorgenommen.
Da das neue HLF bereits bei uns im Einsatzdienst mitfährt, hatten wir genug Wasser in den Fahrzeugen dabei. Es wurden 3500 Liter Wasser zum Ablöschen benötigt.
Am 11. Juli 2022 alarmierte uns die Integrierte Regionalleitstelle Schaumburg / Nienburg aufgrund eines Feuerscheins.
Nachdem der Einsatzleiter die Lage erkundet hatte, kam für die anfahrenden Kräfte die Bestätigung für ein Feuer. Es brannte ein Brennholzstapel bei einem Pfadfinder-Platz.
Es wurden zwei Strahlrohre vorgenommen, um das Brennholz abzulöschen.
Am 07. Juli 2022 alarmierte uns die Integrierte Regionalleitstelle Schaumburg / Nienburg aufgrund eines Gasaustrittes.
In der Lieferung von Füllsand für eine Baustelle wurde durch die Bauarbeiter eine Phosphorbombe gefunden.
Am Einsatzort sperrten wir den Bereich sofort weiträumig ab und evakuierten die benachbarten Wohnhäuser.
Anschließend wurde die Bombe durch den Kampfmittelräumdienst gesichert und gegen 11 Uhr gab es eine Entwarnung.
Noch während unserer Aufräumarbeiten setzte Regen ein. Anscheinend waren noch Reste von Phosphor im verarbeiteten Sand, der nun wieder reagierte und Gase freisetzte. Somit ging wieder eine akute Gefahr für die Bürger aus. Wir evakuierten erneut und gaben bekannt, dass Fenster und Türen geschlossen bleiben sollen.
Nach Absprache mit der Unteren Wasserbehörde wurde das THW alarmiert, welches die kontaminierten Stellen mit einem Bagger auskofferte und auf LKWs verlud. Der kontaminierte Sand (ca. 52 Tonnen) wurde anschießend zur Entsorgung gefahren.
Gegen 18:30 Uhr war der Einsatz beendet.
Im Einsatz waren die Feuerwehren des Löschzugs Nord (Hohnhorst, Haste, Helsinghausen-Kreuzriehe), Bad Nenndorf, der Löschzug West, die Kreisfeuerwehr, die Polizei, das DRK und das THW, sowie die Untere Wasserbehörde.