Am 04. Oktober 2022 alarmierte uns die Integrierte Regionalleitstelle Schaumburg / Nienburg aufgrund eines Verkehrsunfalls.
Ein Auto sendete einen E-Call ab. Da durch die E-Call-Zentrale des Herstellers im PKW keine Person ansprechbar war, ging eine Meldung an die Leitstelle, welche uns alarmierte.
Vor Ort konnten wir jedoch kein Auto vorfinden. Nur ein paar Platikteile von einem PKW lagen auf einer Stelle am Straßenrand.
Nachdem auch die Polizei vor Ort eintraf, klärte sich die Situation. Der Unfall fand schon früher in der Nacht statt und wurde durch die Polizei abgearbeitet, der PKW wurde abgeschleppt. Leider funkte der E-Call des Fahrzeugs jedoch weiterhin den Unfall zur E-Call-Zentrale, welcher dann der Feuerwehr gemeldet wurde.
Beim gestrigen Übungsdienst haben mit unseren neuen Fahrzeugen ein Verfahren geübt, was man bei langgezogenen Vegetationsbränden einsetzen kann.
Hierfür bot sich ein Stoppelfeld an, da sich dort das Feuer ausbreitet, es für uns aber dennoch beherrschbar bleibt.
Beim Pump & Roll-Betrieb des Fahrzeugs geht es darum, einen Feuersaum an z.B. einem Feldrand möglichst zügig abzulöschen. Während des Pump & Roll wird das Fahrzeug von einem Maschinisten gefahren. Gleichzeitig wird von ihm die laufende Pumpe bedient. Von außen wird die Aktion durch einen Einweiser überwacht. Vor und hinter dem Fahrzeug laufen seitlich Trupps mit D-Schläuchen und löschen das Feuer. Hierzu diente unser HLF mit 2000 Litern Löschwasser als Löschfahrzeug.
Das LF (welches auch für den Pump & Roll-Betrieb ausgelegt ist) stand am Feldrand zur Absicherung bereit und wir hatten so noch 3000 Liter Wasser als zusätzliche Sicherheit.
Danke an Cord Lattwesen, der uns das Stoppelfeld für die Übung überlassen hatte.
Am 23. Juli 2022 alarmierte uns die Integrierte Regionalleitstelle Schaumburg / Nienburg aufgrund eines Flächenbrandes.
Da die Feuerwehr Haste mit vielen aktiven Kameraden zu einem Ausflug waren und damit zum Großteil nicht einsatzbereit waren, unterstützte der gesamte Löschzug Nord bei dem Einsatz.
Vor Ort brannten ca. 30 m² Böschung. Zum Glück stand auf dem benachbarten Acker Mais. Bei einem Kornfeld hätte sich das Feuer vermutlich schnell auf das Feld ausgeweitet. Es wurde ein Schnellangriffsschlauch zum Löschen und Abkühlen vorgenommen.
Da das neue HLF bereits bei uns im Einsatzdienst mitfährt, hatten wir genug Wasser in den Fahrzeugen dabei. Es wurden 3500 Liter Wasser zum Ablöschen benötigt.
Am 11. Juli 2022 alarmierte uns die Integrierte Regionalleitstelle Schaumburg / Nienburg aufgrund eines Feuerscheins.
Nachdem der Einsatzleiter die Lage erkundet hatte, kam für die anfahrenden Kräfte die Bestätigung für ein Feuer. Es brannte ein Brennholzstapel bei einem Pfadfinder-Platz.
Es wurden zwei Strahlrohre vorgenommen, um das Brennholz abzulöschen.
Am 07. Juli 2022 alarmierte uns die Integrierte Regionalleitstelle Schaumburg / Nienburg aufgrund eines Gasaustrittes.
In der Lieferung von Füllsand für eine Baustelle wurde durch die Bauarbeiter eine Phosphorbombe gefunden.
Am Einsatzort sperrten wir den Bereich sofort weiträumig ab und evakuierten die benachbarten Wohnhäuser.
Anschließend wurde die Bombe durch den Kampfmittelräumdienst gesichert und gegen 11 Uhr gab es eine Entwarnung.
Noch während unserer Aufräumarbeiten setzte Regen ein. Anscheinend waren noch Reste von Phosphor im verarbeiteten Sand, der nun wieder reagierte und Gase freisetzte. Somit ging wieder eine akute Gefahr für die Bürger aus. Wir evakuierten erneut und gaben bekannt, dass Fenster und Türen geschlossen bleiben sollen.
Nach Absprache mit der Unteren Wasserbehörde wurde das THW alarmiert, welches die kontaminierten Stellen mit einem Bagger auskofferte und auf LKWs verlud. Der kontaminierte Sand (ca. 52 Tonnen) wurde anschießend zur Entsorgung gefahren.
Gegen 18:30 Uhr war der Einsatz beendet.
Im Einsatz waren die Feuerwehren des Löschzugs Nord (Hohnhorst, Haste, Helsinghausen-Kreuzriehe), Bad Nenndorf, der Löschzug West, die Kreisfeuerwehr, die Polizei, das DRK und das THW, sowie die Untere Wasserbehörde.
Am 06. Juli 2022 alarmierte uns die Integrierte Regionalleitstelle Schaumburg / Nienburg aufgrund eines Flächenbrandes.
Die Anfahrt gestaltete sich schwierig, da kein Feldweg zur Einsatzstelle führte. Somit mussten wir mit sämtlichen Gerät zu Fuß über die Äcker laufen.
Als wir uns in der Nähe der brennenden Böschung befanden, bemerkten wir, dass der Fahrdraht der Bahn gerissen war und auf die Schwellen der Gleise herunter hing. Die S-Bahn, die zuletzt diese Stelle durchfahren hatte, stand noch auf dem Gleis.
Wir löschten das Feuer zuerst mithilfe von Feuerpatschen und einer Kübelspritze. Anschließend wurde der Bereich mit Wasser aus den Löschfahrzeugen komplett benässt.
Da der Zug nicht mehr weiterfahren konnte und eine Diesellok zum Ziehen der S-Bahn noch Zeit benötigte, entschieden wir uns mit Absprache des DB-Notfallmanagers zu einer Evakuierung der S-Bahn.
Hierzu führten wir ca. 35 Reisende aus dem Zug über eine Behelfsbrücke über einen Graben. Anschließend standen MTWs auf einem Acker bereit, die dann mit den Personen zu einem bereits von der SBH (S-Bahn Hannover) georderten Bus nach Kreuzriehe fuhren.
Da der Zug durch einen Schaden am Stromabnehmer so nicht abgeschleppt werden konnte, entfernten wir mit einer Säge die verbogenen, zu hoch stehenden Bauteile.
Gegen 19 Uhr war der Einsatz beendet.
Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Hohnhorst, Haste, Helsinghausen-Kreuzriehe, Bad Nenndorf, sowie die Polizei, die Bundespolizei und der Notfallmanager der Bahn.
Es handelt sich hierbei um ein HLF10 der Firma Lentner. Wir freuen uns auf die zukünftige Ausbildung, bevor wir es auch bei Einsätzen nutzen werden.
Zukünftig wird dieses Fahrzeug bei unserem neuen Standort der „Feuerwehr Nord“ der Samtgemeine Nenndorf in Hohnhorst stehen, allerdings ist unser neues Feuerwehrhaus voraussichtlich erst 2023 für den Einzug bereit. Bis dahin wird das Fahrzeug bei der Feuerwehr Haste stehen, da dort die Hallentore entsprechend dem Fahrzeug hoch genug sind.
Das neue LF10 folgt demnächst. Dieses ist bereits in der Endbauphase bei der Firma Lentner.
Am 04. Juli 2022 alarmierte uns die Integrierte Regionalleitstelle Schaumburg / Nienburg aufgrund einer Amtshilfe für die Polizei.
Da sich ein Teil unserer Kameraden gerade beim Übungsdienst befand, wurde dieser abgebrochen und direkt der Sammelplatz am Haster Gerätehaus angefahren.
Dort kam dann der Einsatzbefehl.
Ein Forstmitarbeiter entdeckte eine Granate aus dem 2. Weltkrieg bei Bodenarbeiten. Der Kampfmittelbeseitungsdienst musste eine Sprengung im Haster Wald durchführen, da die Zündmechanismen der Granate keine Entschärfung zuließen. Hierfür sperrten wir den Bereich weiträumig ab, bewässterten den Nahbereich um die Granate herum und stellten den Brandschutz sicher, da durch die extreme Trockenheit die Brandgefahr sehr hoch ist.
Gegen 22 Uhr war der Einsatz beendet.
Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Hohnhorst, Haste, Helsinghausen-Kreuzriehe, Bad Nenndorf, sowie der Löschzug West und die Kreisbereitschaft mit einer Drohne.