Am 04. Oktober 2022 alarmierte uns die Integrierte Regionalleitstelle Schaumburg / Nienburg aufgrund eines Verkehrsunfalls.
Ein Auto sendete einen E-Call ab. Da durch die E-Call-Zentrale des Herstellers im PKW keine Person ansprechbar war, ging eine Meldung an die Leitstelle, welche uns alarmierte.
Vor Ort konnten wir jedoch kein Auto vorfinden. Nur ein paar Platikteile von einem PKW lagen auf einer Stelle am Straßenrand.
Nachdem auch die Polizei vor Ort eintraf, klärte sich die Situation. Der Unfall fand schon früher in der Nacht statt und wurde durch die Polizei abgearbeitet, der PKW wurde abgeschleppt. Leider funkte der E-Call des Fahrzeugs jedoch weiterhin den Unfall zur E-Call-Zentrale, welcher dann der Feuerwehr gemeldet wurde.
Am 23. Juli 2022 alarmierte uns die Integrierte Regionalleitstelle Schaumburg / Nienburg aufgrund eines Flächenbrandes.
Da die Feuerwehr Haste mit vielen aktiven Kameraden zu einem Ausflug waren und damit zum Großteil nicht einsatzbereit waren, unterstützte der gesamte Löschzug Nord bei dem Einsatz.
Vor Ort brannten ca. 30 m² Böschung. Zum Glück stand auf dem benachbarten Acker Mais. Bei einem Kornfeld hätte sich das Feuer vermutlich schnell auf das Feld ausgeweitet. Es wurde ein Schnellangriffsschlauch zum Löschen und Abkühlen vorgenommen.
Da das neue HLF bereits bei uns im Einsatzdienst mitfährt, hatten wir genug Wasser in den Fahrzeugen dabei. Es wurden 3500 Liter Wasser zum Ablöschen benötigt.
Am 11. Juli 2022 alarmierte uns die Integrierte Regionalleitstelle Schaumburg / Nienburg aufgrund eines Feuerscheins.
Nachdem der Einsatzleiter die Lage erkundet hatte, kam für die anfahrenden Kräfte die Bestätigung für ein Feuer. Es brannte ein Brennholzstapel bei einem Pfadfinder-Platz.
Es wurden zwei Strahlrohre vorgenommen, um das Brennholz abzulöschen.
Am 07. Juli 2022 alarmierte uns die Integrierte Regionalleitstelle Schaumburg / Nienburg aufgrund eines Gasaustrittes.
In der Lieferung von Füllsand für eine Baustelle wurde durch die Bauarbeiter eine Phosphorbombe gefunden.
Am Einsatzort sperrten wir den Bereich sofort weiträumig ab und evakuierten die benachbarten Wohnhäuser.
Anschließend wurde die Bombe durch den Kampfmittelräumdienst gesichert und gegen 11 Uhr gab es eine Entwarnung.
Noch während unserer Aufräumarbeiten setzte Regen ein. Anscheinend waren noch Reste von Phosphor im verarbeiteten Sand, der nun wieder reagierte und Gase freisetzte. Somit ging wieder eine akute Gefahr für die Bürger aus. Wir evakuierten erneut und gaben bekannt, dass Fenster und Türen geschlossen bleiben sollen.
Nach Absprache mit der Unteren Wasserbehörde wurde das THW alarmiert, welches die kontaminierten Stellen mit einem Bagger auskofferte und auf LKWs verlud. Der kontaminierte Sand (ca. 52 Tonnen) wurde anschießend zur Entsorgung gefahren.
Gegen 18:30 Uhr war der Einsatz beendet.
Im Einsatz waren die Feuerwehren des Löschzugs Nord (Hohnhorst, Haste, Helsinghausen-Kreuzriehe), Bad Nenndorf, der Löschzug West, die Kreisfeuerwehr, die Polizei, das DRK und das THW, sowie die Untere Wasserbehörde.
Am 06. Juli 2022 alarmierte uns die Integrierte Regionalleitstelle Schaumburg / Nienburg aufgrund eines Flächenbrandes.
Die Anfahrt gestaltete sich schwierig, da kein Feldweg zur Einsatzstelle führte. Somit mussten wir mit sämtlichen Gerät zu Fuß über die Äcker laufen.
Als wir uns in der Nähe der brennenden Böschung befanden, bemerkten wir, dass der Fahrdraht der Bahn gerissen war und auf die Schwellen der Gleise herunter hing. Die S-Bahn, die zuletzt diese Stelle durchfahren hatte, stand noch auf dem Gleis.
Wir löschten das Feuer zuerst mithilfe von Feuerpatschen und einer Kübelspritze. Anschließend wurde der Bereich mit Wasser aus den Löschfahrzeugen komplett benässt.
Da der Zug nicht mehr weiterfahren konnte und eine Diesellok zum Ziehen der S-Bahn noch Zeit benötigte, entschieden wir uns mit Absprache des DB-Notfallmanagers zu einer Evakuierung der S-Bahn.
Hierzu führten wir ca. 35 Reisende aus dem Zug über eine Behelfsbrücke über einen Graben. Anschließend standen MTWs auf einem Acker bereit, die dann mit den Personen zu einem bereits von der SBH (S-Bahn Hannover) georderten Bus nach Kreuzriehe fuhren.
Da der Zug durch einen Schaden am Stromabnehmer so nicht abgeschleppt werden konnte, entfernten wir mit einer Säge die verbogenen, zu hoch stehenden Bauteile.
Gegen 19 Uhr war der Einsatz beendet.
Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Hohnhorst, Haste, Helsinghausen-Kreuzriehe, Bad Nenndorf, sowie die Polizei, die Bundespolizei und der Notfallmanager der Bahn.
Am 04. Juli 2022 alarmierte uns die Integrierte Regionalleitstelle Schaumburg / Nienburg aufgrund einer Amtshilfe für die Polizei.
Da sich ein Teil unserer Kameraden gerade beim Übungsdienst befand, wurde dieser abgebrochen und direkt der Sammelplatz am Haster Gerätehaus angefahren.
Dort kam dann der Einsatzbefehl.
Ein Forstmitarbeiter entdeckte eine Granate aus dem 2. Weltkrieg bei Bodenarbeiten. Der Kampfmittelbeseitungsdienst musste eine Sprengung im Haster Wald durchführen, da die Zündmechanismen der Granate keine Entschärfung zuließen. Hierfür sperrten wir den Bereich weiträumig ab, bewässterten den Nahbereich um die Granate herum und stellten den Brandschutz sicher, da durch die extreme Trockenheit die Brandgefahr sehr hoch ist.
Gegen 22 Uhr war der Einsatz beendet.
Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Hohnhorst, Haste, Helsinghausen-Kreuzriehe, Bad Nenndorf, sowie der Löschzug West und die Kreisbereitschaft mit einer Drohne.
Am 23. April 2022 alarmierte uns die Integrierte Regionalleitstelle Schaumburg / Nienburg aufgrund eines Feuers in einem Gebäude und Personen in Gefahr.
Am Einsatzort wurde uns klar, dass es sich hier um eine Einsatzübung handelt.
Beim Eintreffen qualmte es bereits aus dem Dach heraus. Da Menschenleben gefährdet waren und die Tür des Hauses verschlossen war, schlug der Angriffstrupp ein Fenster ein und ging mit Atemschutz in das Gebäude, um die vermeintlichen Menschen zu retten.
Um von außen in das Dachgeschoss vorzudringen, wurde schließlich die Drehleiter aus Bad Nenndorf nachgefordert.
Insgesamt wurden drei Übungspuppen aus dem Gebäude „gerettet“, ein Feuer im Keller gelöscht und außen eine Riegelstellung zu den Nachbargebäuden aufgestellt.
Am 20. April 2022 alarmierte uns die Integrierte Regionalleitstelle Schaumburg / Nienburg aufgrund eines Verkehrsunfalls.
Ein Autofahrer rutschte mit seinem Fahrzeug in einer Kurve in den Graben, wo es auf dem Dach liegenblieb. Glücklicherweise waren, entgegen der ersten Meldung, nicht vier Personen, sondern nur eine Person bei dem Unfall beteiligt.
Da durch den Graben die Türen des Autos nicht geöffnet werden konnten, befreiten wir den Fahrzeugführer durch den Kofferraum. Dieser war ansprechbar und wurde anschließend dem Rettungsdienst übergeben.
Parallel hierzu sperrten wir die Straße in beide Richtungen ab und stellten den Brandschutz am verunfallten PKW sicher.
Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Hohnhorst, Haste, Helsinghausen-Kreuzriehe, Bad Nenndorf und Rodenberg, sowie der Rettungsdienst und Notarzt vom DRK und die Polizei.