Am 13. März 2020 alarmierte uns die Integrierte Regionalleitstelle Schaumburg / Nienburg aufgrund eines Trafobrandes.
Am Einsatzort qualmte es aus einem Trafohäuschen des Energieversorgers. Wir bereiteten zur Sicherheit einen Löschangriff mit Schaum und CO2-Löschern vor. Zusätzlich wurde noch die Feuerwehr Bad Nenndorf mit CO2-Löschern angefordert. Als ein Mitarbeiter des Versorgers vor Ort war und die 10kV-Zuleitung abschalten lassen hatte, konnte die Eingangstür geöffnet werden. Ein offenes Feuer gab es nicht, sodass wir die Einsatzstelle mit Hilfe der Wärmebildkamera überwachten. Anschließend wurde das Trafohäuschen dem Mitarbeiter des Versorgungsunternehmens übergeben.
Vor Ort waren die Feuerwehren Haste, Hohnhorst, Rehren und Bad Nenndorf.
Am 02. März 2020 alarmierte uns die Integrierte Regionalleitstelle Schaumburg / Nienburg aufgrund eines Schornsteinbrandes.
Vor Ort sagten uns Anwohner, dass es vor Eintreffen der Feuerwehr wesentlich heftiger aus einem Schornstein gequalmt hat. Die Holzvergaserheizung des Hauses wurde schon durch den Eigentümer abgeschaltet.
Wir kontrollierten den Schornstein über die Etagen auf heiße Stellen. Eine Überhitzung konnte jedoch ausgeschlossen werden.
Der Schornstein wurde vom Bezirksschornsteinfeger gereinigt.
Vor Ort waren die Feuerwehren Haste, Hohnhorst und Rehren.
Am 22. Februar 2020 alarmierte uns die Integrierte Regionalleitstelle Schaumburg / Nienburg aufgrund einer Gefährdung durch einen Baum, der zu fallen drohte.
Auf unseren Funkmeldeempfängern stand noch der Hinweis, dass der Baum eventuell auf die Sporthalle fallen könnte.
Vor Ort sahen wir, dass bei drei Bäumen der Sturm Schaden angerichtet hat, die Bäume schräg standen und die Wurzeln schon aus dem Erdreich ragten. Die Bäume hatten keinen Halt mehr in der Erde und mussten abgesägt werden, damit sie keinen Schaden anrichten.
Mit Hilfe unserer Motorkettensägen schnitten wir die drei Bäume klein.
Vor Ort waren die Feuerwehren Haste, Hohnhorst und Rehren.
Am 11. Januar traf sich ein Teil unserer Führung mit einer Abordnung der Samtgemeinde-Feuerwehr, um sich Hohlstrahlrohre von verschiedenen Herstellern anzuschauen.
Unser Gast Torsten Bodensiek hat sich bereits reichlich mit den Strahlrohren beschäftigt und konnte uns durch sein Fachwissen sehr gut die Vor- und Nachteile der einzelnen Hohlstrahlrohre erklären.
Nachdem wir im Unterrichtsraum in Hohnhorst die Techniken der Hersteller besprochen hatten, fuhren wir zum Feuerwehrhaus nach Bad Nenndorf, um dort die verschiedenen Hohlstrahlrohre nacheinander praktisch auszuprobieren.
Unserer Dank geht hier noch einmal an Torsten Bodensiek. Du hast uns über die Strahlrohre viele Dinge erläutert, auf die wir nun bei der zukünftigen Beschaffung achten können.
Am 10. Februar 2020 alarmierte uns die Integrierte Regionalleitstelle Schaumburg / Nienburg aufgrund eines umgestürzten Baumes.
Schon in der Nacht von Sonntag auf Montag war es sehr stürmisch, jedoch für unsere Feuerwehr ruhig. Montagmorgen um 6:54 Uhr kam dann doch noch ein Einsatz:
Auf der Landesstraße 449 von Rehren Richtung Ottensen waren durch starke Windböen an mehreren Stellen große Äste von den Bäumen auf die Fahrbahn gefallen.
Wir sicherten die Fahrbahn ab und begannen dann, die Äste mit unserer Motorkettensäge kleinzuschneiden. Anschließend legten wir die zerkleinerten Hölzer an den Fahrbahnrand.
Nach ca. einer Stunde war der Einsatz beendet.
Vor Ort waren die Feuerwehren Haste, Hohnhorst und Rehren.
Beim Übungsdienst am 13. Januar gab es für viele Teilnehmer unter uns einen „Aha“-Effekt. Das Thema für uns und unsere Kameraden der Feuerwehren Haste und Helsinghausen-Kreuzriehe lautete Taktische Ventilation.
Verantwortlich hierfür war unser Gast Torsten Bodensiek. Er hat uns mit seinem Fachwissen theoretisch und praktisch sehr anschaulich demonstriert, wie man unsere Lüfter im Einsatzfall richtig einsetzt, um hierdurch maximale Vorteile zu erreichen.
Lüfter setzt man feuerwehrtechnisch ein, um z.B.
•Wärmereduzierung im Brandraum,
•Lebenserhaltende Maßnahmen vermisster Personen in verrauchten Bereichen,
•Rauch-Freihaltung von Flucht und Rettungswegen zu erreichen.
Viele Schulungen / Unterrichtsmaterialien über Lüfter sind veraltet und gehen von Brandgefahren der 50er Jahre aus. Damals gab es in den Wohnungen jedoch längst nicht so viele Kunststoffe, wie es heutzutage der Fall ist. Somit hat sich auch der Einsatzablauf mit einem Lüfter im Brandfall verändert.
Unserer Dank geht hier auch speziell noch einmal an Torsten Bodensiek. Du hast uns viele interessante und aktuelle Dinge beigebracht, die wir bei den nächsten Einsätzen garantiert anwenden werden.
Am 01. Dezember 2019 alarmierte uns die Integrierte Regionalleitstelle Schaumburg / Nienburg aufgrund eines brennenden PKW.
Frühmorgens am 1. Advent wurde der Löschzug Nord zu einem PKW-Brand auf der B442 vor den Ortseingang Haste gerufen. Als wir am Einsatzort ankamen, brannte das Fahrzeug in voller Ausdehnung. Der Fahrer und sein Beifahrer hatten sich bereits in Sicherheit gebracht. Der Brand wurde relativ schnell durch den Angriffstrupp unter Atemschutz mit Löschschaum erstickt.
Erschwerend kam bei diesem Einsatz hinzu, dass das Löschwasser auf der Straße gefror und die Straße zudem noch mit ausgelaufenen Betriebsstoffen des PKW bedeckt war.
Nach einigen Stunden war dann die Straße durch eine Spezialfirma gereinigt und durch die Straßenmeisterei mit Salz abgestreut worden. Solange blieb die Einsatzstelle durch die Feuerwehr abgesichert.
Vor Ort waren die Feuerwehren Haste, Hohnhorst und Rehren, sowie die Polizei.
Am 16. November 2019 alarmierte uns die Integrierte Regionalleitstelle Schaumburg / Nienburg zu einem Verkehrsunfall.
Auf der Bundesstraße 442 in Haste waren zwei PKW kollidiert. Durch den Aufprall verzog sich bei einem Fahrzeug unter anderem auch die Fahrertür, sodass der Fahrer das Fahrzeug nicht mehr verlassen konnte. Wir öffneten die Fahrertür mit Hilfe des hydraulischen Rettungssatzes und konnten den Fahrer anschließend dem Rettungsdienst übergeben. Alle anderen beteiligten Personen wurden ebenfalls vom Rettungsdienst versorgt. Die beiden defekten Fahrzeuge wurden von Abschleppunternehmen abgeholt.
Vor Ort waren die Feuerwehren Haste, Hohnhorst, Rehren und Bad Nenndorf, sowie der Rettungsdienst und die Polizei.