Am 26. Juli 2021 alarmierte uns die Integrierte Regionalleitstelle Schaumburg / Nienburg aufgrund einer unklaren Rauchentwicklung.
An der Einsatzstelle wurde schnell klar, dass es sich um einen Brand im 1. OG eines Wohnhauses handelt. Im Erdgeschoss befanden sich zwei Lebensmittelgeschäfte, die aber vom Brand nicht direkt betroffen waren.
Zunächst wurden Trupps mit Atemschutzgeräten ins Gebäude geschickt, um die Räume auf darin befindliche Personen abzusuchen. Parallel wurden Abluftöffnungen geschaffen, um anschließend mit einem Lüfter den Brandrauch aus dem Gebäude zu pusten und den Brandherd zu suchen und zu löschen.
Dieses gestaltete sich schwierig, denn das Feuer arbeitete sich bereits durch Zwischendecken aus Holz und durch einen kleinen Raum, der kein Fenster hatte. Mit zunehmender Einsatzzeit wölbten sich im Gebäude die Decken, weshalb die Einsatzkräfte nun aus Sicherheitsgründen nur noch von außen am Gebäude arbeiteten konnten. Daher wurde zusätzlich zur Bad Nenndorfer Drehleiter die benachbarte Drehleiter aus Wunstorf nachgeordert, um außen von beiden Seiten am Gebäude arbeiten zu können.
Erschwerend kam das hohe Verkehrsaufkommen auf der Bundesstraße 442 hinzu, da auf der Autobahn A2 ebenfalls ein Stau war und viele Verkehrsteilnehmer die B442 als Ausweichroute gewählt hatten. Da die Bundesstraße durch den Einsatz gesperrt wurde, mussten zunächst auch LKWs auf kleinen Einmündungen drehen und sich eine weitere Umgehungsroute wählen. Die Busse für die Pendler fuhren den Haster Bahnhof zeitweise nicht mehr an.
Ein Dank geht an die Bäckerei Drotschmann, die die Einsatzkräfte während des Einsatzes mit Kuchen versorgte.
Im Einsatz waren alle Feuerwehren der Samgemeinde Nenndorf, die Feuerwehr Wunstorf, die Umweltschutzeinheit der Feuerwehr des Landkreises Schaumburg sowie das THW, der Rettungsdienst vom DRK und die Polizei.
Am 11. Juli 2021 alarmierte uns die Integrierte Regionalleitstelle Schaumburg / Nienburg aufgrund eines Bahnunfalls.
Die Feuerwehr Ohndorf war bereits vor Ort. Ein Mann hatte sich von der Eisenbahnbrücke gestürzt, wurde von einem Zug erfasst und ist dabei ums Leben gekommen.
Da die Person nicht unter dem Zug eingeklemmt war, konnte der ebenfalls alarmierte Rüstwagen der Feuerwehr Rodenberg den Einsatz abbrechen. Eine Bahnerdung musste nicht durchgeführt werden, da keine Gefährdung von der Oberleitung ausging.
Wir hängten das Brückengeländer mit Decken als Sichtschutz ab und betreuten den Lokführer. Dieser war dankbar für unsere Anwesenheit.
Im Anschluss gab es für die Einsatzkräfte ein Gespräch mit dem Notfallseelsorger.
Gegen 23 Uhr war der Einsatz für die Rettungskräfte zu Ende.
Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Hohnhorst, Haste, Helsinghausen-Kreuzriehe, Ohndorf, Rehren, Horsten, Riepen und Rodenberg, sowie der Rettungsdienst vom DRK, die Polizei und der Notfallmanager der Bahn.
Am 01. Juli 2021 alarmierte uns die Integrierte Regionalleitstelle Schaumburg / Nienburg aufgrund eines Verkehrsunfalls.
Kurz nachdem wir die Einsatzstelle erreicht hatten, kam für unsere Feuerwehr der Einsatzabbruch.
Die Feuerwehr Haste war zu dem Zeitpunkt vor Ort und es wurde klar, dass der Fahrer des verunfallten PKW bereits durch den Rettungsdienst befreit wurde. Der Fahrer wurde im Rettungswagen behandelt und die Feuerwehr Haste fing auslaufende Betriebsstoffe auf und stellte den Brandschutz sicher.
Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Hohnhorst, Haste, Helsinghausen-Kreuzriehe, sowie der Rettungsdienst vom DRK und die Polizei.
Am 08. Mai 2021 alarmierte uns die Integrierte Regionalleitstelle Schaumburg / Nienburg aufgrund einer Wasserrettung.
Ein aufmerksamer Bürger entdeckte ein Reh, was in der Mitte des Kanals schwamm. Kurz bevor wir an der Einsatzstelle ankamen, trieb das Reh durch Wellen eines vorbeifahrenden Schiffes an den Rand des Mittellandkanals.
Als wir die Stelle erreichten, konnten wir das Tier leider nur noch tot aus dem Wasser bergen. Die Feuerwehr Haste wartete anschließend auf den Revierförster.
Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Hohnhorst, Haste, Helsinghausen-Kreuzriehe und die Feuerwehr Bad Nenndorf.
Am 06. April 2021 alarmierte uns die Integrierte Regionalleitstelle Schaumburg / Nienburg aufgrund eines Ölschadens.
Der Einsatzort befand sich am Mittellandkanal. Dort gibt es betonierte Boxen in der Nähe der Anlegestellen für Schiffe.
Nach längerem Regen ist dort der Wasserschutzpolizei ein ölartiger Schleier auf dem Weg am Kanal aufgefallen. Dieser entsprang aus einer der Boxen.
Wir haben das Öl mit Hilfe von Ölbindemitteln gebunden und anschließend zur Abholung durch das Wasserschifffahrtsamt in Säcken vor Ort gelagert.
Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Hohnhorst, Haste, Helsinghausen-Kreuzriehe, sowie die Wasserschutzpolizei und die Untere Wasserbehörde Schaumburg.
Am 08. März 2021 alarmierte uns die Integrierte Regionalleitstelle Schaumburg / Nienburg aufgrund eines Feuers auf einem landwirtschaftlichen Anwesen.
Bei der Arlarmierung kamen uns sofort wieder Erinnerungen zu dem Scheunenbrand im letzten Jahr auf.
Als wir an der Scheune ankamen, sahen wir zum Glück noch kein offenes Feuer. Auf dem Dach trat Rauch in Höhe einer Solarthermie-Anlage aus. Diese wurde mit Hilfe einer Wärmebild-Kamera von der Drehleiter aus beobachtet. Parallel hierzu untersuchten mehrere Kameraden mit Atemschutz die Innenräume der Scheune auf Glutnester, jedoch konnte vorerst keine Ursache gefunden werden.
In einen Scheunenteil kamen unsere Kameraden erst später, da das Scheunentor von außen nicht zu öffnen war. Wir verschafften uns über eine zugestellte Innentür Zugang und fanden schließlich doch die Ursache für die Verrauchung.
Ein in der Scheune abgestellter Trecker hatte einen technischen Defekt und qualmte noch, als die Kameraden ihn entdeckten. Wir öffneten von innen das Scheunentor und löschten den Trecker ab.
Nach rund vier Stunden war der Einsatz für uns beendet.
Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Hohnhorst, Haste, Helsinghausen-Kreuzriehe und Bad Nenndorf, sowie der Rettungsdienst und die Polizei. Nachalarmiert wurden die Feuerwehren Ohndorf, Rehren, Riepen und Horsten.
Ein großer Dank geht hier an die Bäckerei Drotschmann, die uns Kuchen zur Verfügung gestellt hat, sowie an die Familie Lattwesen, die uns mehrere Kannen Kaffee gekocht hat. DANKE.
Am 16. Dezember 2020 alarmierte uns die Integrierte Regionalleitstelle Schaumburg / Nienburg aufgrund eines vermeintlichen Schornsteinbrandes.
Vorerst wurden nur der Ortsbrandmeister, sowie der stellvertretende Ortsbrandmeister zur Einsatzstelle alarmiert, um einen eventuellen Schornsteinbrand zu kontrollieren.
Vor Ort gab es eine starke Rauchentwicklung.
Da der Schornstein und das Haus mithilfe der Wärmebildkamera auf eventuelle Glutnester untersucht werden musste, wurde die Drehleiter und ein wasserführendes Fahrzeug nachalarmiert. Um die Drehleiter ausrichten zu können, musste zwischenzeitlich die Straße zur B442 gesperrt werden.
Nach kurzer Zeit war klar, dass keine weiteren Glutnester vorhanden waren.
Im Einsatz waren einige Kameraden der Feuerwehren aus Hohnhorst, Haste und Bad Nenndorf, sowie die Polizei.
Am 24. Oktober 2020 alarmierte uns die Integrierte Regionalleitstelle Schaumburg / Nienburg aufgrund eines Gasaustrittes.
Bei Bauarbeiten wurde eine Gasleitung beschädigt. Der Netzbetreiber war bereits vor Ort. Dieser hat mit einem Absperrschieber den betroffenen Bereich von der Versorgung getrennt. Anschließend wurde kontrolliert, ob noch weiterhin Gas austritt. Da das nicht der Fall war, wurde die Einsatzstelle an den Netzbetreiber übergeben.
Vor Ort waren die Feuerwehren Haste, Hohnhorst und Helsinghausen-Kreuzriehe, sowie der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Bad Nenndorf.
Am 16. Oktober 2020 alarmierte uns die Integrierte Regionalleitstelle Schaumburg / Nienburg, um eine Einsatzstelle auszuleuchten.
Vor Ort waren die Feuerwehren Haste, Hohnhorst und Helsinghausen-Kreuzriehe, der Notfallseelsorger, sowie der Rettungsdienst, die Bundespolizei und der Notfallmanager der Bahn.