Am 16. November 2019 alarmierte uns die Integrierte Regionalleitstelle Schaumburg / Nienburg zu einem Verkehrsunfall.
Auf der Bundesstraße 442 in Haste waren zwei PKW kollidiert. Durch den Aufprall verzog sich bei einem Fahrzeug unter anderem auch die Fahrertür, sodass der Fahrer das Fahrzeug nicht mehr verlassen konnte. Wir öffneten die Fahrertür mit Hilfe des hydraulischen Rettungssatzes und konnten den Fahrer anschließend dem Rettungsdienst übergeben. Alle anderen beteiligten Personen wurden ebenfalls vom Rettungsdienst versorgt. Die beiden defekten Fahrzeuge wurden von Abschleppunternehmen abgeholt.
Vor Ort waren die Feuerwehren Haste, Hohnhorst, Rehren und Bad Nenndorf, sowie der Rettungsdienst und die Polizei.
Am 26. Oktober 2019 alarmierte uns die Integrierte Regionalleitstelle Schaumburg / Nienburg zu einem Gebäudebrand.
Ausgebrochen war das Feuer am Samstag gegen 22.10 Uhr an einem Carport an der Rodenberger Allee. Weil der Brand auf das Wohnhaus überzugreifen drohte, wurde das Einsatzstichwort erhöht, sodass rund 60 Einsatzkräfte anrückten.
Vor Ort waren die Feuerwehren Bad Nenndorf, Haste, Hohnhorst, Horsten, Ohndorf, Riehe, Riepen und Waltringhausen, sowie die Kreisfeuerwehr mit dem Gerätewagen Atem- und Strahlenschutz, der Rettungsdienst und die Polizei.
Am 06. Oktober 2019 alarmierte uns die Integrierte Regionalleitstelle Schaumburg / Nienburg zum Bahnerden.
An der Einsatzstelle stellte sich heraus, dass bei diesem Einsatz keine Gefahr für die vorhandenen Personen und Einsatzkräfte durch die Oberleitung der Bahn ausging. Somit mussten wir keine Bahnerdung durchführen.
Vor Ort waren die Feuerwehren Bad Nenndorf, Haste, Hohnhorst und Rehren, sowie der Notfallmanager der Bahn, der Rettungsdienst, die Polizei und die Bundespolizei.
Vor Ort waren alle Feuerwehren der Samtgemeinde Nenndorf, die Feuerwehr Rodenberg, der Gerätewagen Atemschutz der Kreisfeuerwehr Schaumburg und der Rettungsdienst.
An unserem letzten Dienstabend vor der Sommerpause gab es für die meisten von uns etwas neuartiges zu entdecken.
Wir haben uns von unserer Nachbarwehr ein IFEX-Löschgerät ausgeliehen. IFEX bedeutet „Impulse Fire Extinguishing System“.
Das Impuls-Feuerlöschsystem ist ein System zur Brandbekämpfung, bei dem das Wasser nicht als Strahl ins Feuer gebracht wird, sondern als feiner Wassernebel.
Wasser wird zuerst in einen Stahlzylinder gefüllt. Zusätzlich ist an dem System noch eine Druckluftflasche verbaut, die wir unter anderem auch für unseren Atemschutz verwenden. Das Wasser wird mit Hilfe des Luftdrucks durch vier Gummilippen auf der Vorderseite eines Zylinders geschossen. Der Schuss erreicht dadurch eine Geschwindigkeit von etwa 400 km/h. Durch die Beschleunigung und die Gummilippen wird das Wasser regelrecht zerrissen.
Durch die feine Verteilung des Wassers ist eine wesentlich höhere Kühlwirkung gewährleistet. Außerdem werden durch den Druck die Flammen bei Entstehungsbränden regelrecht ausgeblasen. Durch den geringen Wassereinsatz wird der Wasserschaden bei Zimmerbränden klein gehalten und bei Fahrzeugbränden werden wesentlich weniger belastete Abwässer in die Umwelt geleitet.
Ein spezieller Dank geht noch einmal an Thomas Refflinghaus von der Feuerwehr Helsinghausen-Kreuzriehe für das Ausleihen des Gerätes.
Am 26. Juni 2019 alarmierte uns die Integrierte Regionalleitstelle Schaumburg / Nienburg aufgrund eines kleinen Flächenbrandes.
Eine Anwohnerin nahm draußen einen lauten Knall wahr. Als sie dann nach der Ursache suchte, sah sie viel Qualm und ein kleines ein Feuer am Böschungsrand der Straße nahe eines Feldes.
Als wir an der Einsatzstelle ankamen, war das Feuer zum Glück bereits wieder erloschen. Wir kühlten den Bereich mit Hilfe unserer Kübelspritze herunter und entdeckten noch Überreste eines Silvesterknallers.
Hier aus gegebenen Anlass noch ein Hinweis:
Aufgrund der momentan anhaltenen Trockenheit und Wärme besteht erhöhte Brandgefahr für Büsche, Gräser und Bäume. Es sollten keine Zigaretten achtlos weggeworfen werden und auf das Abflammen von Unkraut verzichtet werden. Auch das Parken mit dem Auto auf Gräsern stellt eine Gefahr da.
Vor Ort waren die Feuerwehren Hohnhorst und Rehren, sowie die Polizei.
Am 26. Mai 2019 alarmierte uns die Integrierte Regionalleitstelle Schaumburg / Nienburg drei Mal aufgrund eines Alarmes einer Brandmeldeanlage.
Dieses bescherte den Kameradinnen und Kameraden und leider auch einigen Anwohnern zwei kürzere Nächte in Folge.
Wir wurden zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in die Schulstraße in Haste gerufen. Nach der Feststellung, welcher Brandmelder ausgelöst hatte, erkundete der Angriffstrupp den Bereich in dem Gebäude. Bei allen drei Einsätzen konnte allerdings kein Grund für die Auslösung festgestellt werden. Vermutlich lag ein Defekt eines Brandmelders vor. Die Meldung wurde quittiert und das Gebäude anschließend wieder verlassen.
Beteiligt waren die Feuerwehren des Löschzugs Nord (Haste, Hohnhorst und Rehren), ein Rettungswagen des DRK, sowie die Polizei.
Am 12. Mai 2019 um 11:11 Uhr alarmierte uns die Integrierte Regionalleitstelle Schaumburg / Nienburg aufgrund eines brennenden Gebüsches.
Erneut wurde ein brennendes Gebüsch gemeldet und auch hier gestaltete sich die Suche nach dem Brand schwierig, da der Einsatzort nicht genau bekannt war.
Am Einsatzort im Wald stellte sich heraus, dass dort anscheinend ein Lagerfeuer verlassen wurde. Das Feuer wurde abgelöscht und wir konnten wieder einrücken.
Hinweis: Von März bis Oktober dürfen im Wald, aufgrund der erhöhten Brandgefahr, keine Feuer entzündet werden!
Beteiligt waren die Feuerwehren des Löschzugs Nord (Haste, Hohnhorst und Rehren).
Am 11. Mai 2019 um 20:14 Uhr alarmierte uns die Integrierte Regionalleitstelle Schaumburg / Nienburg aufgrund eines Heckenbrandes.
Ein Anrufer meldete einen Heckenbrand, konnte aber keine Hausnummer nennen. Dadurch gestaltete sich die Suche nach dem Brand etwas schwierig.
Als dann doch der Einsatzort gefunden wurde, mussten wir nicht mehr eingreifen, da die Anwohner den Brand bereits mit einem Gartenschlauch gelöscht hatten.
Beteiligt waren die Feuerwehren des Löschzugs Nord (Haste, Hohnhorst und Rehren).